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Hasel/ Schwarzwald
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Bahnhofsgeschichten & unsere Geschichte

Bahnhofsgeschichten

Viele interessante Geschichten rund um den Bahnhof würden schon fast ein Buch füllen. Während der diversen internationalen Baucamps wurden viele Freundschaften geschlossen und einige Baucampteilnehmer haben hier schon Ihr Glück fürs Leben gefunden.

Jedes Jahr nutzen wir "unseren Bahnhof" zu vielfältigen Vereinsaktivitäten. Nach den Kinderzeltlagern in den Sommerferien ist insbesondere die Kreativwoche ein Höhepunkt in unserem Vereinsleben, die jedes Jahr in der Woche vor dem "Tag der offenen Tür" (letzter Sonntag der Sommerferien) stattfindet.

Beim "Z´Licht go" im November laden wir die Hasler Bevölkerung und alle anderen Interessierten zu einem gemütlichen Abend an den Bahnhof bei jährlich wechselnden Themen ein. In diesem Jahr waren Geschichte und Geschichten rund um den Eichener See angesagt.

Unsere Bahnhofsgeschichte

Wer das Bild genau anschaut, findet über der Tür die Jahreszahl 1889. Da beginnt die Geschichte des Bahnhofs. Unsere eigene Bahnhofsgeschichte beginnt ca. 93 Jahre später, im Jahr 1982 ...

1976 entstand in einem Kreis von in der evangelischen Jugendarbeit engagierten Schülern, Auszubildenden und Studenten die Idee zum Kauf eines Gebäudes für den Umbau als Jugend- und Freizeitheim. Dies bedeutete zuerst einmal eines: Sparen.

1982 wurde der 'Fundament' - Förderverein für kirchliche Basisarbeit e. V. mit Sitz in Lörrach gegründet.
Mit kleinen Beitragszahlungen wurde so der erste Schritt in Richtung des weit gesteckten Ziels getan.
Konfessionelle und ideologische Festlegungen waren nicht gefragt - weshalb sich der gewählte Vereinsname als unglücklich herausstellte: viele brachten ihn mit »Fundamentalismus« in Verbindung, dem Gegenteil dessen, was die Intention war und ist.
Jede(r) hat die Möglichkeit, sich mit persönlichen Begabungen einzubringen. Im gemeinsamen Handeln kann man von einander lernen, auch zwischen unterschiedlichen Weltanschauungen Brücken zu schlagen.

Unser Ziel mit dem Kauf und Umbau des Hauses war es, ein offenes Haus, einen Ort der Begegnung, des gemeinsamen Arbeitens, der Besinnung und des Engagements zu schaffen.

Nach langer Suche ergab sich 1982 für uns die Gelegenheit, den ehemaligen Hasler Bahnhof in einer Versteigerung zu erwerben. Der Kaufpreis kam durch Spenden, zinslose Mitgliederdarlehen und ein Bankdarlehen zusammen.
Seither versuchen wir, Schritt für Schritt, vornehmlich in Eigenarbeit, unseren Bahnhof um- und auszubauen. Hierzu brauchen wir viele Helfer(innen), die fachkundig sind, und/oder Lust haben, mit zu arbeiten.

Mit dem Kauf des Bahnhofs war ein wesentlicher Schritt getan. Der bis dahin "abstrakte" Vereinszweck hatte nun ein konkretes Ziel: den Umbau des alten Hasler Bahnhofs zum Jugend- und Freizeitheim. Um dies zum Ausdruck zu bringen, benannten wir den Verein in "Förderverein Begegnungsbahnhof Hasel e. V." um.

Die grundlegenden Ausbau- und Renovierungsarbeiten sind bewältigt, an Arbeit und Ideen fehlt es uns dennoch nicht. So suchen wir immer Leute, die unser Projekt finanziell mittragen und/oder selbst Hand anlegen wollen. Damit der Bahnhof seinem Ziel gerecht und ein Ort der Begegnung ist und bleibt.

Mit Veranstaltungen wie Baueinsätzen, Familienwochenenden, der "Kreativwoche" im Sommer und vielen mehr wollen wir die Gemeinsamkeit fördern und Brücken zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten schlagen.

Unverzichtbar für uns sind die Internationalen Baucamps in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Bauorden (IBO), die wir seit 1988 fast jährlich durchführen. Sie sind eine enorme Hilfe beim Ausbau des Bahnhofs. Vor allem aber sind sie ein großer Beitrag zur Völkerverständigung. Hier treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene aus zahlreichen Nationen, um am Bahnhof zusammen zu arbeiten.

Begegnungsbahnhof Hasel e. V. • Bahnhofstraße 24 • D-79686 Hasel • Tel: +49 (0) 7762 / 1343 • mieten@freizeitheime.de
BahnsteigseiteZufahrt zum BahnhofFeuerstelleRampe mit der Güterhalle